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Natürlicher Rauch- und Wärmeabzug


Die Lichtelemente, die mit dem System zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug (NODT) ausgestattet sind, sind ein wesentliches Element des Brandschutzes.

Welche Gefahren werden durch NODT-System im Brandfall wesentlich vermindert?

  • Rauchgefahr im Brandfall
    • Im Brandfall ist wegen Rauch die Fernsicht und Orientation im Raum und damit die Evakuierung unmöglich.
    • Rauch ist giftig, da die Luft mit den giftigen Gasen ersetzt wird, die die Menschen sehr schnell betäuben, erdrücken oder ohnmächtig machen.
    • Erschwerter Zugang für die Feuerwehr und Rettungstruppen.

    LösungDer natürliche Rauch- und Wärmeabzug vermindert die Giftkonzentration und verbessert die Fernsicht im Raum, was zur erfolgreichen Evakuation und Rettung führt.

  • Hitzegefahr
    • Die Hitze wird im geschlossenen Raum über dem Feuer getürmt und sie füllt den Gesamtraum ein.
    • Die Temperaturen der Gase sind sehr hoch. Sehr schnell kann es zur Selbstentzündung der Materialien kommen. Die Sachen, Verkleidungen und Wände können sich entzünden ohne mit dem Feuer in Kontakt zu kommen. Wegen höhen Temperaturen können sogar die Tragkonstruktionssteile nachlassen oder sich entzünden.

    Lösung: Der natürliche Rauch- und Wärmeabzug ermöglicht die Hitzeableitung durch die Löcher und leitet frisches Luft in den Raum zu.

  • Explosive Entzündung "Flashover"
    • Die Sauerstoffmangel, die im Brandfall im geschlossenen Raum entsteht, kann sehr gefährlich sein. Durch Überhitzung entsteht dichter, überhitzter, fast flüssiger Rauch, der sehr explosiv werden kann. Deswegen kann es zur Explosion kommen, die für die Feuermänner, das Rettungspersonal, Einrichtung, Räume und Gebäuden verhängnisvoll sein kann.

Gesetzte über natürlichen Rauch- und Wärmeabzug

Am 1. 9. 2006 übernahm Slowenien die Gesetzte der europäischen Union, durch die der Brandschutz für die Systeme zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug geregelt wird.
Gemäß Standard SIST EN 12101-1:2005 werden die Forderungen definiert, die die Systeme zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug mit natürlicher Belüftung, zu denen auch die Lichtkuppeln und Lichtbänder zählen, erfüllen müssen. Die wesentlichen Forderungen dieses Standards betreffen vor allem die angeführten Bereiche:


Lichtelemente, Lichtkuppeln und Lichtbänder von Akripol

  • Öffnen von Lichtelementen

    Der Öffnungswinkel der Lichtkuppeln zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug muss mindestens 140° betragen, der Öffnungswinkel der Lichtbänder zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug muss aber mindestens 165° betragen.

  • Aerodynamische/Effektive Oberfläche

    Die aerodynamische/effektive Oberfläche des Öffnungssystems wird gemäß geometrischer Oberfläche des Lichtelements und gemäß dem durch Test bestimmten Transitivitätskoeffizient festgestellt. Wenn sie nicht durch Tests bestimmt wird, dann gilt das Faktor 0,4. Die aerodynamische Oberfläche der Öffnungen ist die gesamte aerodynamische Oberfläche aller Öffnungen des Lichtelements NODT in einem Rauchsektor.

  • Aktivierungsarten der Systeme zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug

    Gemäß Standard SIST EN 12101-2 sind die pneumatischen Öffnungssysteme, die als Treibgas CO2 benutzen, erlaubt. Die Aktivierung kann mit Hilfe einer Temperaturampulle, eines Schalters oder eines Impulses, das aus der Brandzentrale kommt, erfolgen.

  • Öffnen unter Belastung

    Gemäß Standard SIST EN 12101-2 wird die obligatorische Überprüfung für die Bestimmung der Schneelast (SL – snow load) definiert, für die das System zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug geeignet ist. Aufgrund Überprüfung des Öffnens bei der Windgeschwindigkeit 10 m/s wird die Klasse des Betriebs unter Schneelast bestimmt (SL 0, SL 125, SL 250, SL 500, SL 1000, SLA).

  • Betriebszuverlässigkei

    Das Lichtelement muss vom Gerät zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug in weniger als 60 Sekunden geöffnet werden. Wenn das Lichtelement nur dem natürlichen Rauch- und Wärmeabzug dient, muss es mindestens 50 Öffnungsverfahren überstehen, wenn es der Belüftung und dem natürlichen Rauch- und Wärmeabzug dient, dann muss es mindestens 1000 Öffnungsverfahren überstehen.

  • Betrieb bei niedrigen Temperaturen

    Nach der abgeschlossenen Überprüfung wird fürs System die minimale Temperatur, die fürs Betrieb noch möglich ist, bestimmt. Der Standard definiert die Klassen T-25, T-15, T-05, T-00, T A. Die Nummer neben T bedeutet die Betriebstemperatur – das bedeutet die Temperatur, bei der das System noch funktioniert und nicht die Außentemperatur.

  • Temperaturbeständigkeit

    Durch den Standard werden die Klassen B 300, B 600 und BA definiert, bei denen das Gerät zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug noch funktioniert. Das Einstufungskriterium ist ein 30 Minuten langer Test, bei dem bei einer bestimmten Temperatur (Nummer bei der Klassebestimmung B) nicht zur Verkleinerung der hellen Oberfläche um mehr als 10 % kommt.

  • Windlast

    Durch den Standard werden die Klassen WL 1500, WL 3000 und WL A definiert. Die Nummern neben der Bezeichnung WL sind die Belastungen wegen Windzugs in Pa, bei denen zu keinen Schaden oder zum Öffnen des Geräts zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug kommen darf.

  • Brandreaktion

    Gemäß Standard SIST EN 13501 wird die Klasse des Werkstoffs bestimmt, aus dem das Gerät zum natürlichen Rauch- und Wärmeabzug gemacht wird.

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